Leben ist Fliessen - die Faszination der Bewegung
Wasser fällt durch seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit auf.
Mal als Flüssigkeit, dann als Dampf oder auch als Eis tritt es in Erscheinung. Es kann sich zu einer Quelle sammeln, einen kleinen See bilden oder gemächliche bis reissende Flüsse gestalten. Es ist ohne Form und formt auf Dauer selbst das härteste Gestein. Es schmiegt sich an, fließt, umfließt Hindernisse und ist dabei gewaltiger und stärker als jedes feste Element.
Es kann je nach Erscheinungsform meditativ beruhigend oder auch fordernd gewaltig sein.
Es ist in der Lage so ziemlich alle unsere Emotionen hervorzulocken und zu verstärken. Es gilt als das stärkste und gewaltigste aller Elemente, was nach dieser kurzen Beschreibung gerade zu erahnen ist.
Wir leben nicht nur auf einem Wasserplaneten, wir bestehen auch weitgehend aus Wasser.
Das ist mittlerweile eine Binsenweisheit geworden, auch wenn sich nur wenige bisher die Mühe gemacht haben, die Bedeutung dieser Tatsache für unser alltägliches Leben entsprechend zu würdigen.
Viele Geheimnisse gibt es hier zu entdecken!
Begeben wir uns gemeinsam auf die Reise!
Das faszinierende Eigenleben des Wassers
Unser Körper besteht im Durchschnitt je nach Alter, Geschlecht und Konstitution aus rund 70% Wasser. Das ist weithin bekannt, genauso wie der Umstand, daß wir reichlich, also mindestens zwei Liter Wasser am Tag, trinken sollten.
Drei Dinge gibt es, die uns näher kommen als jeder andere Mensch. Das sind in der Reihenfolge ihrer Dringlichkeit Sauerstoff, Wasser und Nahrung. Mit Dringlichkeit ist hier gemeint, wie lange ich ohne die jeweilige Energiequelle auskommen kann. Das sind beim Sauerstoff nur wenige Minuten, beim Wasser Tage und bei der Nahrung wenige Wochen.
Auf die Qualität der Luft, die wir atmen, haben wir in der Regel nur einen geringen Einfluss. Anders ist es beim Wasser und bei der Nahrung. Die schlechte Qualität der Nahrung kann ich mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung kompensieren. Auch die schlechte Wasserqualität kann ich ausgleichen, doch dafür muss ich erst einmal auf die Idee kommen, dass es mit Schadstoffbeseitigung und Entkeimung nicht getan ist.
Was teilt uns die Sprache zum Wasser mit? "Er ist ein eiskalter Typ!", da hat jemand "nahe am Wasser gebaut", man macht sich "vor Angst in die Hose" usw.. Die Sprache vermittelt uns bildlich den Zusammenhang zwischen dem Fluss der Gefühle und dem Fluss des Wassers. Dabei scheint das Wasser eine Art materielle Widerspiegelung unserer Gefühle zu sein, was die Tränen auch recht deutlich zeigen. Doch es fließen nicht nur die Gefühle in uns, auch das Wasser fließt. Wir trinken und wir scheiden aus. Flüssigkeit durchströmt permanent unseren gesamten Körper. Nährstoffe, Sauerstoff, alles, was die einzelne Zelle zum Leben braucht wird mit Flüssigkeit an und in die Zelle gebracht. Alle chemischen Vorgänge benötigen ein flüssiges Medium, um einwandfrei ablaufen zu können. Die Bedeutung des Wassers für unsere Gesundheit kann man nicht hoch genug einschätzen. Das wurde vor wenigen Jahren sehr eindrücklich anlässlich der Vergabe des Nobelpreises für Medizin deutlich. Es konnte in der Zellkultur der Nachweis geführt werden, dass die Zelle an sich unsterblich ist. Allein die Qualität des umgebenden Gewebewassers entscheidet über den sogenannten Alterungs-Prozess!
Wasser hat ein faszinierendes Eigenleben. Die kleinen Moleküle aus Wasserstoff und Sauerstoff sind wie kleine Magneten aus einem Sauerstoffminuspol und einem Wasserstoffpluspol. In lebendigem, natürlichem Quellwasser, Sinnbild der Frische, sind diese kleinen Moleküle bestenfalls in kleinen Gruppen zusammengelagert. Die innere Oberfläche des Wassers ist also recht groß, vergleichbar einem Gefäß, dass mit vielen kleinen Kugeln gefüllt ist. Dazwischen findet sich Sauerstoff aus der umgebenden Luft, der von dem in wirbelnden Bewegungen zu Tal fließenden Bach aufgenommen wurde und natürlich auch eine Vielzahl anderer Substanzen, die aufgrund der großen inneren Oberfläche gebunden werden können.
Die Wirbel, die sich beim strömenden Wasser zeigen, spiegeln ein Urprinzip in diesem Universum wider. Beim Blick in den Weltraum finden wir exakt die gleichen Bilder. Denken Sie nur mal an die Photos von Galaxien, majestätische Wirbel, die sich im Raum ausbreiten. Rechtsdrehende Wirbel konzentrieren Kräfte und bilden Materie, linksdrehende sind Zeichen der Auflösung. Ein faszinierendes und komplexes Spiel von Entstehung und Zerfall kennzeichnet den wirbelnden Fluss des Wassers. Sie können übrigens sehr einfach selber diese Zusammenhänge beweisen. Gießen Sie für eine Weile ihre Blumen mit Wasser, dass Sie mit einem Holzstock für einige Minuten mit Aufmerksamkeit rechtsrum gedreht haben. Die Pflanzen werden sichtlich schneller wachsen im Vergleich zu unbehandeltem Wasser.
Gesundes Wasser hat also eine große innere Oberfläche, enthält viel Sauerstoff, hat durch Verwirbelung ein hohes Energieniveau und verfügt über eine hohe Bindefähigkeit. Was hat demgegenüber unser Leitungswasser oder ein gekauftes Mineralwasser zu bieten? Nahezu nichts außer einer erschreckend schlechten Qualität! Wird Wasser unter Druck zum Fluss in geraden Bahnen oder Rohren gezwungen, verklumpen die Wassermoleküle zu großen Anballungen (Cluster), die innere Oberfläche verringert sich und gebundene Substanzen werden abgegeben. So kennen es die meisten Hausbesitzer und viele Menschen auch von ihren eigenen Rohren, sprich den Blutgefäßen.
Wasser, das den Körper durchströmt sollte in der Lage sein, all das aufzunehmen, was an Stoffwechselprodukten ausgeschieden werden muss. Statt dessen belastet uns das Wasser zusätzlich mit Substanzen, die unsere Gesundheit empfindlich schädigen können. Lösen Sie sich in diesem Zusammenhang auch von dem Märchen, Wasser müsste Mineralien enthalten. Grundsätzlich kann man sagen, dass anorganische Mineralien, wie wir sie im Wasser finden, eher eine Belastung als eine Hilfe sind. Kämen Sie auf die Idee, an einem rostigen Nagel zu lutschen, wenn Ihr Körper nach Eisen verlangt? Wohl kaum, aber den Heißhunger auf stark eisenhaltige Lebensmittel kennen Sie sicherlich. Um eine Verfügbarkeit von Mineralien für den Körper sicherzustellen, müssen die Substanzen in der Regel in einer so genannten Chelatbindung vorliegen, also gewissermaßen von Proteinen eingerahmt sein. Das geschieht, wenn das Mineral von einer Pflanze oder einem Tier verstoffwechselt wurde.
Nun muss Wasser nicht unbedingt mineralienfrei sein. Wichtig ist die Größe der inneren Oberfläche, denn sie entscheidet darüber, ob die unbrauchbaren Substanzen in Lösung bleiben und zusätzlich die Abbauprodukte des Körpers aufgenommen werden können. Lebendiges Wasser darf also durchaus einiges an Mineralien enthalten, da sie nicht an den Körper abgegeben werden.
Aus der Sicht unseres Energiehaushaltes ist Wasser der direkteste und einfachste Energielieferant. Energiereiches Wasser ist unter anderem an der erstaunlichen Tatsache zu erkennen, dass es zum Teil direkt in Energie umgewandelt wird. Trinke ich ein Kilogramm von diesem Wasser, ist direkt nach der Aufnahme nur noch rund 70% in Form einer Gewichtszunahme des Körpers nachweisbar.
Ein weiterer wichtiger Energiegewinnungsprozess findet beim Durchtritt des Wassers durch die Zellwand statt. Vergleichbar einer Wasserkraftturbine führt der Durchfluss des Wassers zu einer direkten Energieerzeugung. Das ist einer der Gründe, warum Hochleistungssportler sehr auf ihre Flüssigkeitszufuhr achten. Allerdings spielt hier auch wieder die Qualität des Wassers eine zentrale Rolle. Von schlechtem Wasser kann ich soviel trinken, wie ich will, es wird meine Zellen kaum erreichen. So wie man aufgrund des heutigen Vitalstoffmangels in Obst und Gemüse vor vollen Töpfen verhungern kann, kann ich auch innerlich auf Zellebene verdursten, obwohl ich reichlich trinke.