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Honig, Propolis und Blütenpollen


Seit Jahrhunderten lebt der Mensch mit der Honigbiene in einer Symbiose und nutzt ihre heilkräftigen Produkte wie Honig, Blütenpollen, Propolis, Wachs und Bienengift.

 

Über die Entstehung und Herkunft der Bienen gibt es viele Sagen und Legenden. Die vermutlich älteste stammt aus Ägypten um 1200 v.Chr. und besagt, als der Sonnengott Ra weinte und seine Tränen auf die Erde fielen, diese zu Bienen wurden, die Häuser bauten und die Blüten anflogen. Daraufhin entstand Wachs und Honig. In Ostanatolien fand man 4.000 Jahre alte Keilschrifttafeln mit Reliefs von Bienen. Bei den Byzantinern spielte die Seele eine grosse Rolle. Galt doch die Biene als Symbol der Seele, weil sie ebenso rein ist und wie die Seele in ihre Heimat zurückkehrt. Hippokrates (460 -377v.Chr.), der berühmte Arzt der Antike, verordnete am liebsten Honig als Medizin. Er empfahl ihn bei Fieber oder heilte damit eiternde Wunden.

 

Alle Völker besangen in sogenannten Honigliedern den süssen Naktar der Bienen. Eine Gesundheits-Regel der Römer hiess: „Iss täglich am Morgen Honig und bleibst gesund ein Leben lang“. Bei den Germanen in T hule war Honig und ein daraus zubereitetes Rauschgetränk 330 v.Chr. bekannt und beliebt. Sie glaubten der Honig tropft als Tau vom Weltenbaum Yggdrasil und ist die Speise der Götter. Odin, der germanische Göttervater solle sein Leben, seine Kraft und seine Weisheit dem Honig verdanken. Auch in der Bibel ist Honig an etwa 60 Stellen erwähnt.

 

Blütenpollen:

Pollen (lateinisch: Staubmehl) oder Blütenstaub ist der männliche Teil in der geschlechtlichen Vermehrung der Blütenpflanzen und wir von den Bienen als wichtiges Nahrungsmittel genutzt. Bevor sie zum Pollensammelflug starten, nehmen sie etwas Honig aus den Zellen im Bienenstock auf, den sie zum Befeuchten des gesammelten Pollen verwenden. Eine Sammlerin streift den gesamten Blütenpollen mit den Hinterbeinen aus dem Pelz ab, macht ein Pollenklümpchen daraus und lagert dieses Sammelgut in einer von steifen Haaren umkränzten Vertiefung, den sogenannten Höschen. Ein Bienenvolk sammelt im Jahr 30 bis 60 kg Pollen.

 

Pollenbestandteile (Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung):

Tabelle fehlt

 

 

Vitamine  Amionsäuren Enzyme  
Biotin(Vitamin H)  Arginin und Histidin Invertase 
Vitamin A, C,D, E  Tryptophan Diastase 
Vitamin B1/2/3/5/6  Isoleucin Glucoseoxydase 
Folsäure  Leucin und Lysin Eisen, Zink 
  Valin  
  Methionin  
  Penylamin  

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