Silicium findet sich in der Natur, in Mineralien, Pflanzen und in tierischem und menschlichem Gewebe, als Kieselsäureanhydrid oder in der wasserhaltigen Form der Kieselsäure: Silicea. Silicea ist nach dem Sauerstoff das am weitesten auf der Erde verbreitete Element und findet sich in Sand, Quarz, Glimmer; als Silikate nutzen wir es im Glas, Ton, Steingut, Porzellan und im Zement.
Silicea steht in der Natur für Wachstum, für Halt und Stabilität. Schmale Getreide- und Gras-Halme haben durch die Kieselsäuren eine zwar biegsame doch unnachgiebig Standhaftigkeit. Im menschlichen Körper bildet es das Stützkorsett, aber nicht nur im physischen Körper dient es zur Stabilität, auch im Gehirn und damit in der Psyche wirkt es stabilisierend. Die nicht wässrige Restsubstanz des menschlichen Körper besteht zu 30% Silicium. Fehlt Silicea dann finden wir auf allen Ebenen Labilität und Leid.
Silicium ist der Sauerstoff O2-Transporteur schlechthin. Z.B. entstehen Bandscheiben-Probleme u.a. auch durch O2-Mangel. Silicium nimmt den Sauerstoff Huckepack und transportiert ihn durch den Stoffwechsel-Prozess an die Stellen, an denen der Sauerstoff Verwendung findet. Insbesondere der Dünndarm - 80% des Immunsystems ist im Darm zuhause - mit seinen enorm grossen Oberflächen und den eroben Mikroorganismen nimmt O2 aus der gesunden Nahrung auf. Gesunde Nahrung ist basische Nahrung, denn eine Übersäuerung des Körper ist oft die Ursache für viele Krankheiten. Im saueren Bereich liegen tierische Produkte, wie Fleisch und Milchprodukte, Getreide und süsses und unreifes Obst; im basischen Bereich liegen insbesondere Gemüse und Salate.
Silicea stabilisiert bei Bandscheibenvorfällen, bei degenerativen Erkrankungen des kollagenen Bindegewebes, des Knorbels. Silicium befindet sich in Haut, Haaren, Nägel und in fast allen menschlichen Organen. Die organische Silicium-Sauerstoff-Verbindung Silicon dient als nicht fettende Gleitmasse in Lippenstiften und Salben. Gewebedefekte werden mit Silicon-Polstern ausgefüllt.
Zu einer gesunden Ernährung und zur Gesundheitsvorsorge gehört auch Silicium. So unterstüzt es das Wasserbindungsvermögen der Eiweisskörper im Gewebe und trägt zur Aktivierung der Abwehrkräfte bei. Auch spielt es eine Rolle beim Knochenbau und wirkt der Arterienverkalkung entgegen.
In bestimmten Bindegewebsformen liegt Silicium als kolloidale Kieselsäure vor. Wie jedes kolloidales System unterliegt die Kieselsäure im Organismus der Alterung. Dadurch können Mangelerscheinungen auftreten, aber auch durch ungenügende Aufnahme von Silicium-Verbindungen aus der Nahrung. Silicium kommt in der Natur normalerweise anorganisch kristallin vor; kristalline Substanzen kann der Körper nicht verarbeiten, die Substanzen müssen im amorphen Zustand vorliegen. Im Humus des Bodens werden die kristallinen Stoffe mit Hilfe der Mikroorganismen in den amorphen Zustand überführt, den die Pflanzen über die Wurzeln aufnehmen. Über die pflanzliche Nahrung werden dem Menschen dann Mineralien und Vitalstoffe zur Verfügung gestellt.
Da Silicium überall im Körper vorkommt, fördert es dort auch das Wachstum des Gewebes, insbesondere in Haut, Haaren, Nägel und in den Organen.
Silicium dient auch zur Stärkung der Abwehrkräfte, insbesondere bei entzündlichen Prozessen ist es hilfreich. Der Mangel von Silicium ist Ursache für ein vorzeitiges Altern. Der Stamm der Hunza im Himalaya trank uraltes mit viel Silicium angereichertes Gletscherwasser; das Alter dieser Menschen beträgt im Durchschnitt 130 Jahre bei guter Gesundheit und Lebensqualität. Wir sollten sie uns als Vorbild nehmen.
Eine Untersuchung von Silicium der Universität von San Diego in Kalifornien fand heraus, dass Silicium ein ganz wichtiges Spurenelement ist, das am Stoffwechselprozess von höheren Wesen beteiligt ist. Die Matrix, das Strickmuster, nach dem der Körper kollagenes Bindegewebe erzeugt, ist von Silicium abhängig. Die Chondrozyten, das sind die Zellen in der Gelenkkapsel, die ein Leben lang stets den abgebauten Knorpel im Gelenk erneuern, zeigten eine um 243% höhere Aktivität, wenn sie siliciumreich waren.
Wachstum und Festigkeit der Knochen, bei Jugendlichen am Epiphysenschluss zu erkennen, werden durch Silicium gefördert, Mangel an Silicium verhindert das Wachstum des Knochengerüstes.
Anwendung:
Spurenelemente wie Silicium werden nur in geringen Mengen benötigt, müssen aber stets verfügbar sein. Der normale tägliche Bedarf an Siliciumdioxyd SiO2 liegt bei 20 – 30 mgr. In einelnen Situationen, bei chronischen Krankheiten, Risikogruppen, kann der Bedarf im Einzelfall jedoch höher sein. Die normale Bedarfmenge wird in der Regel bei einer ausgeglichenen, vollwertigen Ernährung annähernd gedeckt.
Im levitierten Dispersionskolloid Siliciumdioxyd SiO2, von Leva Quell hergestellt, sind in 100 ml ca 6 gr. Siliciumdioxyd enthalten. Die Herstellung des levitierten Dispersionskolloid Siliciumdioxyd: es wird auf 49° erhitzt und über Schock abgekühlt; dabei wird die kristalline Substanz zerstört, das Si wird amorph. Dann wird das Si im Mörser bis zur Feinstruktur zermahlen und mit levititiertem Wasser vermischt; dabei werden die Si-Molekühle von den Wasser-Molekühlen umgeben. Das Ergebnis ist wirkliches kolloidales Silicium, das vom Körper sofort ohne Stoffwechel aufgenommen werden kann. Andere Verfahren, die kein levitiertes Wasser herstellen können (Patent Hacheney), gehen über die Fettumkleidung des Siliciums, das dann verstoffwechselt werden muss, bevor der Körper es aufnehmen kann.
Wir geben etwa 2 bis 3 Pumpenzüge des Siliciumdioxyd in das zu levitierende Wasser. Nach der Levitation enthält ein Liter levitiertes Wasser dann ca. 55 mg SiO2. Trinken Sie ihr Silicium angereichertes levitiertes Wasser reglmässig in ihren üblichen Tagesmengen; sie haben dann eine gute gleichmässige Versorgung mit Silicea.
Mangelzustände entstehen zum einen durch falsche oder mangelhafte Ernährung. Getreide und Gemüse bieten generell einen höheren Silicium-Anteil als tiereiche Kost. Aber der Mangel kann auch in einer Beeinträchtigung der körperlichen Aufnahmefähigkeit liegen, z.B. bei Durchfall-Erkrankungen, aber auch wenn die Aufnahmefähigkeit der Körpers durch innere Blockaden und durch Spannungen (Detaills bitte erfragen) beeinträchtigt ist. Auch im Alter wird ein höherer Siliciumbedarf prognostiziert, der bei den gegebenen Ernährungsweisen oft nicht gedeckt wird.
In der Darreichungsform als flüssiges Disperionskollid ist das Silicium besonders gut verfügbar, da die Siliciumpartikel kolloidal im Wasser verteilt sind. Durch diese kolloidale Struktur kann der Stoffwechsel das Silicium leichter aufnehmen und verwerten.