Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die ein oder mehrere ungepaarte (=freie) Elektronen besitzen. Sauerstoff-Radikale schädigen eine Vielzahl zellulärer Verbindungen. Da einsame Elektronen danach streben, ein Elektronenpaar zu bilden, sind freie Radikale besonders reaktionsfreudig.
Von besonderer Bedeutung dabei sind mögliche Schädigungen der Basen von Nucleinsäuren (v.a. Thymin und Guanin), die letztendlich die Veränderung der Chromosomen und damit des Erbgutes nach sich ziehen können.
Auch Proteine werden durch freie Radikale angegriffen. Werden veränderte Proteine z.B. in Enzyme eingebaut, kann deren Aktivität drastisch reduziert werden. Bei Lipiden können durch Sauerstoff-Radikale empfindliche Störungen der Membran-eigenschaften hervorgerufen werden, da Lipide ein Hauptbestand-teil von Zell-Membranen sind.
Besonders anfällig für eine Schädigung durch freie Radikale sind ungesättigte Fettsäuren. Durch den Angriff des Sauerstoff-Radikals kommt es bei Fettsäuren zur Bildung von Peroxyden (hoch giftig).
Gerade die empfohlenen ungesättigten Fettsäuren, wie z.B. Leinöl, Sonnen-blumenöl, Sojaöl, etc., die wir für den Körper so notwendig brauchen, werden also geschädigt, die Vorteile werden durch den Angriff der Radikalen in Nachteile verkehrt.
Zwar entstehen freie Radiakale bei jeder Art von Atmung oder Oxydation, sie sind instabile Reaktions-Produkte aus der Zellatmung bzw. dem Zellstoffwechsel. Die Bildung dieser freien Radikale dürfen nur eine gewisse Grenze nicht überschreiten, es muss zwischen oxydativen und reduktiven Prozessen ein Gleichgewicht vorliegen. Und gerade hier liegt die Gefahr bei unseren heutigen Zivilisations-Gewohnheiten. Wenn die oxidativen Reaktionen überwiegen, spricht man vom „oxidativern Stress“.
Ursachen für oxidativen Stress können sein: Nikotin, Alkohol, ionisierende Strahlungen (Fernseher, Computer-Bildschirm, Handy, UV-Strahlung, etc.), Ozon, Smog, Umweltgifte aller Art, einseitige denaturierte Ernährung (reich an tierischen Fetten).
Freie Radiakale spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen und beim menschlichen Alterungs-Prozess (sind Oxydations-Prozesse). Wie schnell wir „innerlich rosten“ ist einerseits von der Qualität unseres Ermaterials (körpereigene Enzyme), anderseits von der Lebensweise, insbesondere von unserer Ernährung abhängig. Viele altersbedingte Erkrankungen sind nur das Resultat der lebenslangen „Bombardierung“ mit freien Radikalen. Doch man kann den Alterunsprozess und die damit einhergehenden Krankheiten „aufhalten“ und länger und gesünder leben.
Dr. H.-W.Müller-Wohlfahrt, der Arzt der Fussball-Nationalmannschaft und vom FC Bayern München schreibt: „ Sie kennen das Phänomen? Der Obstsalat steht auf dem Tisch, Äpfel, Birnen und Bananen schön geschält. Nach einer Stunde verfärbt sich das Obst, es wird braun. Das ist das Werk von Freien Radikalen. Das Obst fängt an zu oyxdieren, zu „rosten“. Ob sie es glauben oder nicht, das gleiche passiert in ihrem Körper. Oder haben sie, ihre Eltern oder Grosseltern noch keine dieser typischen Altersflecken? Aber das ist so ungefähr die einzige Stelle, an der der „Rost“ äusserlich sichtbar wird. Im Körper selbst, in den Arterien, im Gehirn, überall entstehen diese Rostflecken. Wenn sie nicht rechtzeitig etwas dagegen tun, werden sie im schlimmsten Fall, mit Herzinfarkt oder Schlaganfall konfrontiert sein. Natürlich wissen sie, dass das Cholesterin daran schuld ist. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass dieses Cholesterin dann lebensbedrohlich wird, wenn es oxidiert, wenn es rostet, wenn Freie Radikale angreifen.“
Mehr als die Hälfte aller Todesfälle geht auf das Konto der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ursache gerade für den Tod aus heiterem Himmel sind meist Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäsen. Inzwischen wissen Experten, dass das LDL—Cholesterin (Low Density Lipoproteins) den arteriosklerotischen Prozess fördert. Die Freien Radiakalen können das LDL-Cholesterin in der Gefässwand oxidieren, rosten lassen. Der Gefäss-Durchmesser verent sich und der erste Schriftt Richtung Infarkt wäre getan.
Dr. med Ulrich Mohr, eine Naturheilarzt sagt:
„Allein in den letzten 10 Jahren ist nach neuesten Erkenntnissen der Gehalt an Vitalstoffen (Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe) in Obst und Gemüse zwischen 30 und 90% je nach Vitamin oder Mineral zurückgegangen. Monokulturen, Pestizide und Überdüngung fordern ihren Preis. Selbst die Versorgung aus dem eigenen Bio-Garten bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der saure Regen führt zu einer Verminderung der Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen an der Wurzel.
Vitalstoffe erfüllen im Organismus vielfältige und lebenswichtige Funktionen. Gerät der Stoffwechsel in eine Unterversorgung hat er eine Reihe von Kompensationsmöglichkeiten, die das Leben aufrecht erhalten sollen. Das Prinzip lässt sich am leichtesten anhand einer akuten Sauerstoffnot beschreiben, weil hier der gleiche Ablauf innerhalb von Minuten geschieht.
Steht nicht mehr genügend Sauerstoff zur Verfügung, zentralisiert der Organismus seine Versorgung auf die lebenswichtigen Organe Herz und Hirn. Unter Umständen wird sogar mit einer Bewusstlosigkeit zusätzlich der Bedarf minimiert. Nach dem gleichen Schema läuft die Regulation bei einem Vitalstoffdefizit ab. Das geschieht allerdings in einem wesentlich längeren Zeitraum über Jahre hinweg. Lange unbemerkt bleibt das Defizit weil wir über Vitaminspeicher verfügen, die je nach Substanz unter Umständen bis zu 4 Jahren vorhalten. Vitalstoffspeicher sind natürliche Puffer, die z.B. die Unterversorgung im Winter ausgleichen, um im Sommer wieder aufgefüllt zu werden.
Bei der niedrigen Qualität der heutigen Lebensmittel ist das jedoch nicht mehr möglich und so fährt der Organismus mit größer werdendem Notstand und bei leeren Speichern den Stoffwechsel zurück. Ähnlich wie bei der Sauerstoffversorgung werden nur noch lebensnotwendige Funktionen unterhalten. Zunächst macht sich diese Einschränkung vielleicht an leichten funktionellen Störungen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder geringerer Leistungsfähigkeit bemerkbar. Da dies sehr langsam geschieht, entgeht es oft dem Bewußtsein ähnlich wie das allmähliche Dimmen des Lichtes, das man auch erst beim Überschreiten einer bestimmten Schwelle registriert. Später gesellen sich immer ausgeprägtere Beschwerde- und Krankheitsbilder hinzu. Genügt diese Einschränkung nicht, beginnt der Körper mit der Auflösung von Muskulatur, um die wichtigen Substanzen für den Notstoffwechsel zu gewinnen. Oft steigt gleichzeitig der Körperfettgehalt messbar an.“
Was ist gegen die Freien O2-Radiakalen zu tun ?
Antioxydantien, auch Radidalenfänger genannt, finden sich vor allem in Pflanzen, in deren Blüten, Früchten und Blättern; aber auch Levitiertes Wasser (siehe im Dokument für Levitiertes Wasser), Effektive Mikroorganismen EM (siehe im Dokument für EM) und gewisse Nahrungsergänzungen (siehe LINK www.isivita.com) sind als Radikalenfänger bekannt.
Sauerstoff-Wasser:
Mit Druck ins Wasser eingefügter Sauerstoff steigert zwar den Sauerstoff-Gehalt im Wasser, erhöht aber auch die Freien Sauerstoff-Radikalen. Der Sauerstoff sollte mit Saugkräften ins Wasser eingebracht werden, um die Bildung von Radikalen zu vermeiden.
Messen von giftige Sauerstoff-Verbindungen im Blut
ROTS ist ein Mass für giftige Sauerstoff-Verbindungen im Blut; dabei wird der Prozentsatz gemessen, der angibt wieviel rote Blutkörperchen durch Sauerstoff-Radikale ersetzt worden sind. Versuche mit Trinken von Levitiertem Wasser haben ergeben: nach 12 Wochen ging der Prozentsatz von 32% auf 15% ROTS zurück.